21.1.05

Heineken kauft Würzburger Hofbräu

Heineken breitet sich auch auf dem deutschen Markt immer weiter aus: Am 21. Jänner wurde bekanntgegeben, dass die Kulmbacher AG (Marken Kulmbacher, Mönchshof, Scherdel, Sternquell und Braustolz) , eine Tochter der bayerischen Brau Holding International (an der Heineken zu 49,9 Prozent beteiligt ist) das Würzburger Hofbräu übernehmen wird. Mit Vertrag vom 20. Januar 2005 hat die langjährige Aktionärin Familie von Finck ihren Aktienanteil in Höhe von 90,7 % am Grundkapital der Würzburger Hofbräu AG an die Kulmbacher Brauerei AG veräußert - der Kauf bedarf allerdings noch der Zustimmung der Kartellbehörde.
Würzburger Hofbräu war in den sechziger Jahren eine der starken Marken in Deutschland (als die Beatles noch imHamburger Star-Club aufspielten, gab es dort Würzburger Hofbräu), hat sich aber in den letzten Jahren vor allem auf den regionalen Markt (mit Ausläufern bis Frankfurt/Main) beschränkt, der Ausstoß betrug zuletzt rund 360.000 Hektoliter pro Jahr. Die Brau Holding (Hauptmarke: Paulaner) hat im Vorjahr die prestigeträchtigen Marken Fürstenberg und Hoepfner in Baden-Würtemberg erworben.
Gleichzeitig gab Heineken eine weitere Presseaussendung heraus, nach der die Konzerntochter Heineken Asia Pacific Breweries China Pte Ltd (Heineken−APB) ihren Anteil an der Kingway Brewery Holdings Limited (derzeit 21 Prozent) in China aufstocken will. Kingway hat eine Kapazität von vier Millionen Hektolitern - Heineken-APB ist im Februar 2004 mit einer Minderheitsbeteiligung eingestiegen.


1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Ehrlicherweise muß man anmerken, daß es in Franken zahlreiche kleinere und interessantere Brauereien gibt! Zum Beispiel in Bamberg, wo noch 9 eigenständige handwerklich arbeitende Brauereien darauf warten entdeckt zu werden!

1:38 nachm.  

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